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Praxis

Training ist nicht gleich Wettkampf

Viele Sportler machen den Fehler, im alltäglichen Training kaum oder gar nicht zu fuelen, und am Wettkampftag plötzlich 80g Kohlenhydrate pro Stunde in sich hineinzuschütten. Das ist das perfekte Rezept für ein Desaster im Magen-Darm-Trakt.

Die Intensität verändert alles: Im Training läufst oder fährst du oft im lockeren GA1-Bereich. Hier verträgt der Magen vieles, weil er gut durchblutet ist. Im Wettkampf ist die Intensität (dein Effort Intent) deutlich höher. Dein Körper leitet das Blut weg vom Magen direkt in die arbeitende Muskulatur.

Keine Experimente: Ein Wettkampf ist eine extreme Stresssituation für den Körper. Wenn du eine bestimmte Gel-Marke, ein Mischungsverhältnis oder eine feste Nahrung nicht im Training unter exakt demselben Renntempo getestet hast, hat es im Wettkampf absolut nichts zu suchen. Die goldene Regel lautet: Simuliere dein Wettkampf-Fueling regelmäßig in deinen Schlüssel-Trainingseinheiten!