Hitze & Höhe: Mehr Bedarf
Dass du im Sommer bei 30 Grad Celsius mehr trinken musst als im Winter, ist logisch. Dein Körper läuft auf Hochtouren, um dich über das Schwitzen vor dem Überhitzen zu schützen. Doch es gibt zwei oft unterschätzte Faktoren, die deinen Flüssigkeitsbedarf explodieren lassen:
Die Luftfeuchtigkeit: Ist die Luft feucht, kann dein Schweiß auf der Haut nicht mehr effizient verdunsten. Der Körper schwitzt noch mehr, um den Kühleffekt zu erzwingen. Du verlierst massiv Flüssigkeit, ohne dass es dich effektiv abkühlt.
Die Höhe (Dünne Luft): Ab ca. 1.500 Höhenmetern über dem Meeresspiegel ist die Luft deutlich trockener und der Sauerstoffgehalt geringer. Du atmest automatisch schneller und tiefer. Dabei verlierst du enorme Mengen an Wasser allein über die Atemluft, ohne es überhaupt zu merken. Zudem signalisiert die Höhe den Nieren, mehr Urin auszuscheiden.
Das Ergebnis: In der Höhe dehydrierst du rasant, selbst wenn es eiskalt ist!

