Zurück zu Wissen
Grundlagen

Dein Energiestoffwechsel

Je nach Intensität und Dauer einer Belastung greift der Körper auf unterschiedliche Systeme zurück, um Energie in Form von ATP (Adenosin-Tri-Phosphat) zu gewinnen. Die drei Hauptquellen dafür sind Kohlenhydrate, Fette und Proteine, die je nach Belastung unterschiedlich verbrannt werden.

Die drei Energieträger

Kohlenhydrate

Dein Premium-Treibstoff für intensive Einheiten (z. B. Intervalle, Krafttraining). Sie liefern schnell und effizient Energie, sind aber in ihrer Speicherform (Glykogen) nur limitiert im Körper speicherbar.

Fette

Dein Ausdauertreibstoff für lockere, lange Einheiten (Grundlagenausdauer). Dein körpereigenes Fettlager ist praktisch unerschöpflich, allerdings dauert die Energiebereitstellung länger und benötigt viel Sauerstoff.

Proteine

Sie dienen primär als Baustoff für Muskeln und Zellen. Erst bei extrem langen Belastungen oder chronisch leeren Kohlenhydratspeichern zieht der Körper Proteine im Notfall als direkte Energiequelle heran.

Die Krux

Je härter du trainierst, desto mehr verschiebt sich der Fokus vom Fettstoffwechsel hin zu den Kohlenhydratreserven. Da diese Ressourcen limitiert sind, ist eine zusätzliche Energiezufuhr essenziell, um deine Ausdauerleistung aufrechtzuerhalten.

Ein Blick auf die Zahlen: Dein Körper kann pro Minute etwa 4-5 kcal aus Kohlenhydraten, aber maximal 1-2 kcal aus Fetten gewinnen. Bei hoher Intensität sind Fette schlichtweg zu langsam, genau dann brauchst du die schnellen Kohlenhydrate aus dem Fueling.